3. Liga Spieltag in Schmallenberg

Am Sonntag, den 11.01.2026 ging es für die erste und zweite Mannschaft der Bogensportfreunde Gevelsberg in das beschauliche Schmallenberg zum dritten Liga Spieltag. Weder Schnee, Glätte noch eine gesperrte Autobahn konnten die Mannschaften vor einer pünktlichen Anreise abhalten.

Als kleinstes Team des Tages startete die zweite Mannschaft in der Verbandsliga 2 mit nur vier Schützen und Schützinnen. Dafür allerdings umso motivierter und in absoluter Bestform. Einziges Problem stellte die wiedergefundene Sonne dar, die so ungünstig durch die Fenster fiel, dass der Sehnenschatten schnell zu einem dicken Lichtbalken wurde. Aber auch das konnte die Mannschaft nicht aufhalten. Schon gar nicht, wenn der Gevelsberger Schlachtruf durch die Halle tönte. Mit fortschreitendem Wettkampf fiel auf, dass auch von hinten allmählich von „Nicht-Gevelsbergern“ mitgemurmelt wurde. Besonders viel Spaß machte das Match gegen den BSC Schmallenberg – Berg gegen Berg. Dazu auch noch Linksschützin gegen Linksschützin. Die wirkliche Sternstunde begann allerdings nach der Pause. Dann wurde nämlich jedes Match gewonnen. Zuerst wurde der BSC Kreuztal besiegt und nach Ankündigung des TuS Barop, dass sie mit 6-0 gewinnen werden, wurden auch sie in die Knie gezwungen. Als Abschluss wartete dann noch das Freilos zu gewinnen. Die Schützen und Schützinnen kamen immer strahlender von den Scheiben zurück und konnten verdient zufrieden sein.

Nach zügigem T-Shirt-Wechsel von Ina, die beide Mannschaften an dem Tag coachte, ging es dann für die erste Mannschaft an den Start. Hier wurde ein Sieg nach dem anderen eingefahren und „Alles ins Gold“ wurde meistens sehr wörtlich genommen. Vor allem wurde bewundert, wie gut man als Blankbogenschütze treffen kann. Völlig verdient kamen auch die Schützen und Schützinnen der ersten Mannschaft immer wieder strahlend und zufrieden von den Scheiben zurück und hatten allen Grund jedes Mal von Neuem selbstbewusst auf die Schießlinie zu treten. Doch während die anderen Mannschaften bei fortschreitender Tageszeit immer leiser und zurückhaltender mit ihren Schlachtrufen wurden, drehten die Gevelsberger erst richtig auf. Das war so ansteckend, dass andere immer öfter und mehr in den Schlachtruf einstiegen. Im letzten Match konnten dann selbst die derzeitigen Gegner nicht mehr standhalten und fielen mit ein.